JABBA´S CORTEX - DIE Newcomer-Band aus Schaumburg

Konzertbeginn

17:00 Uhr

Direkt vor dem Auftritt der dienstältesten Rock-Band der Welt - den legendären THE LORDS - steht eine junge heimische Rock-Formation bei uns auf der Bergbad-Bühne.

Ursprünglich ein Geheimtipp in der Schaumburger Region, haben sich die Jungs mittlerweile als Haupt-Act der regionalen Live-Konzert-Szene etabliert. Treibende Riffs, groovende Rythmen und reichlich Gitarrensoli begleiten den Hörer durch abwechslungsreich gestaltete Songstrukturen. Der Sound ist pur, direkt und vermischt den Klang moderner Rockmusik mit dem aus vergangenen Dekaden.


Das meint die Schaumburger Zeitung
(04.11.2014, Autor: Thomas Meinecke, Auszug):

… Zusammengefunden hat Jabba’s Cortex erst Anfang 2013. Damals haben Julius Becker (Gesang, E-Bass), Marc Ebeling (Schlagzeug) und Kersten Nix (E-Gitarre) zusammen mit Sänger René Noçon – der sorgt gerade bei „The Voice of Germany“ für Furore – ein Video aufgezeichnet. Das Spaßprojekt zündete durch, Tim Littmann (E-Gitarre) wurde dazugeholt, und fertig war die Band. Seither wird gefeilt.

Ihre Premiere in der Welt der Silberlinge haben Becker, Ebeling, Littmann und Nix als Konzept-Album angelegt. Es gibt einen die Dinge verbindenden roten Faden. Das ist nicht nur deshalb erstaunlich, weil es so gar nicht der Mainstream-Praxis innerhalb der Musikbranche entspricht, zumindest nicht im Bereich der populären Musik. Befördert von Download-Plattformen im Internet, bei denen sich heute jeder seine Songlieblinge herunterladen kann, stirbt der klassische Longplayer einen langsamen, aber sicheren Tod. Die noch recht junge Rockband Jabba’s Cortex möchte da so nicht mitspielen. Sondern anders: Ihrem Album merkt man die intensive Beschäftigung mit dem Thema an, musikalisch, textlich bis hin zur Auswahl des von Lisa Ruppert fantastisch gestalteten Covers. In MP3-Zeiten ist das im allerbesten Sinne „alte Schule“.

Apropos: Jabba’s Cortex spielt Hardrock in zeitgemäßem Gewand. Was ja schon die Besetzung klarmacht – zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Gesang obendrauf, ab geht die Luzie. Und wie. Bisweilen klingen in den Stücken Passagen an, die an die frühen Tage des Genres erinnern, etwa an Led Zeppelin oder Black Sabbath, andere Abschnitte dagegen bieten das Brett von Black Stone Cherry oder Rage Against The Machine. Hardrock ist ein weites Feld. Jabba’s Cortex bestellt es in gekonnter Weise.

Soundtüftler Kersten Nix und sein Gitarrerokollege Tim Littmann steuern eine bunte Palette verschiedenster Gitarrenklänge bei, die das gesamte Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten des elektrisch verstärken Instruments zu erkennen gibt. Da wird nicht verkleistert, dass gerade die Saiten einer „Strat“ gedehnt, gezerrt, gescratched und gehammered werden. Mal schwebt die Gitarre sphärisch-klar durch den Gehörgang, dann legen angezerrte Akkorde breite, tragfähige Grundlagen, das ganz fette Brett gibt’s natürlich auch, und selbsthörend mit viel Gefühl singende Sologitarren. Beeindruckend, wie sich durch Soundauswahl und Mischtechnik im Studio mitunter mehrere Gitarrenspuren überlagern, ohne sich gegenseitig der Luft zum Atmen zu berauben. Unter all dem legen Bassist Julius Becker und Drummer Marc Ebeling ein ebenso druckvolles wie variantenreiches Fundament. Dabei tritt das volle Brett immer dann hörbar zurück, wenn Becker mit heller, vibratoarmer Stimme zum Gesang ansetzt ...

... Es grooved und rockt und rifft, dass dem Fan das Herz aufgeht. Mal geht’s mit Schmackes zur Sache, bis Rhythmuswechsel scheinbar Tempo zurücknehmen, um zum Finale wieder auf die Tube zu drücken. Dann entwickelt sich ein Song langsam, Riffs haben Zeit zu wachsen, sich zu verändern, auch mal zu shufflen. Einschübe, sogenannte Breaks, lockern auf, leiten über, überraschen immer wieder ...


Jabba´s Cortex:

- Julius Becker: Gesang und E-Bass
- Kersten Nix: E-Gitarre
- Tim Littmann: E-Gitarre
- Marc Ebeling: Schlagzeug